Heute kommt noch ein kleines Kurzinterview zum Thema Legasthenie in der Sendung meinFigaro – Die Sendung. Hier werden jeden Samstag neue Community-Mitglieder vorgestellt. Der Beitrag läuft irgendwann in der Sendung von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Archiv für Juli 2011
MDR-Fernsehbeitrag: Legastheniker coacht Legastheniker
2011/07/30
Wir freuen uns sehr über den gelungenen Beitrag im MDR-Fernsehen.
Und möchten uns hiermit beim MDR Fernsehen bedanken. Der Beitrag wird auch noch drei mal im Fernsehen wiederholt.
Sendetermine:
01.08.2011 | 09:45 Uhr | MDR
06.08.2011 | 10:45 Uhr | RBB
12.08.2011 | 11:30 Uhr | 3SAT
Sie können sich auch das Kurzpotrait in der Mediathek ansehen.
Fachartikel im Stadtmagazin für Lebenskenner Karacho!
2011/07/29Beim Chemnitzer Karacho! – Im Magazin für Lebenskenner werden wir einen Artikel zum Thema Legasthenie und LRS veröffentlichen. Es ist schon sicher, dass wir weitere Artikel veröffentlichen werden.
Die Zeitung wird von der www.kiss.stadtmission-chemnitz.de herausgeben. Wir freuen uns sehr über die Kooperation.
(c) Alle Bildrechte bei KARACHO und Daniela Schleich
Sendeaufzeichnung des MDR Ratgebers: LRS und Legasthenie vom 31.05.11
2011/07/25Heute haben wir die Aufzeichnung des MDR Radio 1 Sachsen in unsere Presse-Rubrik vom 31.05. 2011 als Mp3-Datei hinzugefügt.
Bald im MDR Fernsehen: Legastheniker coacht Legastheniker
2011/07/22Heute können wir mit Gewissheit den zweiten TV-Auftritt im MDR Fernsehen ankündigen. Unser Beitrag wird am 30.07.2011, um 11.05 Uhr in der Sendung: Selbstbestimmt!, ausgestrahlt. Der Kurzbeitrag wir dann mehrfach wiederholt. Alle Informationen zur Senden finden Sie auf den Seiten des MDR Fernsehen.
Bildquelle und Rechte: Logo Selbstbestimmt gehören dem MDR Fernsehen.
Fachbuchrezension: Hochbegabung
2011/07/19
Die Hochbegabtenforschung gibt es erst seit 140 Jahren. Prof. Dr. Albert Ziegler der Universität Ulm veröffentlichte in der Reihe Reinhardts UTB Profile dieses kleine Fachbuch zum Thema Hochbegabung.
Im ersten Teil geht der Autor auf die Begriffsentwicklung und Begriffserklärung: Hochbegabung ein, und gibt auch einen spannenden geschichtlichen Einblick bis in die heutige Zeit. Schon in der Antike und dem frühen Mittelalter war Leistungsexellenz durch Begabung ein wichtiges Thema. Die ersten Erklärungsversuche sind in der Theologie und der Mythologie zu finden, und ziehen sich durch die gesamte Antike. Schon die frühen Denker wie Konfuzius, Platon beschäftigten sich mit den Talenten und Begabungen. Der Autor geht aber noch viel tiefer in dieses Thema ein, bis hin in die heutige Zeit, und zeigt die sehr facettenreiche Entwicklung des Begriffes aus, der zu keiner Zeit klar abgrenzbar war – Hochbegabung kommt von den Ursprüngen Begabung und Talent. Jede geschichtliche Phase betrachtete diese Themen sehr unterschiedlich. Da zeichnet sich ein roter Faden bis in die heutige Zeit.
Der zweite Teil des Buches ist hochinteressant, in diesen geht es um die Intelligenz der Hochleister und was eigentlich Hochbegabung in der wissenschaftlichen Betrachtung zu bedeutet hat. Was sehr interessant ist, das es für viele Wissenschaftler in der Hochbegabtenforschung sich als sehr schwierig zeigte eine Hochbegabung in Form von IQ-Quotient darzustellen, weil das Spektrum in diesen Bereich viele Formen und Spektren aufzeigt. Also nicht nur bei Praktikern wird diese Sicht hinterfragt, auch einige Wissenschaftler sowie die wissenschaftliche Befundlage deuten darauf hin, dass eine IQ-Auswertung nicht ausreichend ist. Leider beharren fälschlicherweise Bildungspolitiker, Verbände am Hochbegabungskriterium, was einen Quotienten von 130 IQ verlangt. In der Hochbegabtenforschung werden diese Sichtweisen nicht vertreten, da ist man richtigerweise der Meinung, dass ein hoher IQ-Wert nichts mit einer hohen Intelligenz zu tun hat, diese Sichtweise wird nur noch von wenigen Wissenschaftlern gesehen. In diesen Teil werden noch weitere interessante Zusammenhänge die auch auf die Intelligenzmessung und Unterscheidung eingehen.
Ein weiteres drittes Kapitel geht auf die Leistungsexellenz durch Expertiseforschung im Hochbegabtenbereich ein, die anhand Leistungsexzellenter Menschen wissenschaftlichen Untersuchungen interessante Beobachtungen über die Eigenschaften von Hochbegabten Menschen gemacht haben. Auch ein wichtiger Aspekt geht auch auf die Grenzen von Leistungsexellenz Menschen ein, man kennt es nicht selten von Hochbegabten, die nicht selten auf Spezialgebieten, besondere Leistungen erzielen, aber in vielen anderen Bereichen eben ihre Probleme haben können. Nach unserer Sicht können auch eine Legasthenie oder eine Dyskalkulie eine Rolle spielen. Leider gibt es in diesen Bereich noch keine wissenschaftliche Betrachtung, auch in dieses Fachbuch nicht. Es wird aber klar herausgestellt, dass begabte Menschen nicht alles können müssen.
Im vierten Teil geht man auf die verschiedenen Hochbegabtenmodelle ein, die auf die delphischen Definitionen von Hochbegabung eingehen. Man geht auf die multifaktoriellen Hochbegabungsmodelle die sehr komplexen Zusammenhänge berücksichtigen. Es werden die verbreitetsten Modelle erläutert.
Der fünfte Teil geht auf die Hochbegabungsdiagnostik ein, hier geht man sehr anspruchsvoll auf die Identifikationspraxis von Hochbegabten und der Diagnose ein, und nimmt aber auch die pädagogische Diagnostik mit in die Betrachtung, daher wird ein sehr anschauliches Bild für die Diagnose sowie spätere Förderung geht der Autor im letzten Kapitel ein.
Es ist ein sehr interessantes Fachbuch aus der Wissenschaft für die verschiedenen Fachgebiete die sich mit diesen Themen beschäftigen, und bringt einen umfassenden Blick aufs Thema. Besonders wenn man Hochleister fördern möchte, kommt man an diesen Buch nicht mehr herum.
Hier können Sie sich beim Reinhardt Verlag weiter informieren.
Es gibt auch weitere Bücher aus UTP-Reihe für die akademische Weiterbildung.
Lernen lassen – Abendeuer Bildung
2011/07/14
Schon vor einiger Zeit hat der Brand eins Verlag dieses Sammelwerk verschiedener Beiträge zum Thema Bildung veröffentlicht. Es ist ein Denkanstoß für Eltern, Erzieher, und alle anderen die sich für die brennende Frage, des 21. Jahrhunderts interessieren. Wie werden unser Kinder lernen? Was hat Sprache mit Mathematik zu tun? Weshalb behindert Logik den Fortschritt, und was heißt überhaupt Bildung, wenn Schule nicht mehr zwingend Karriere, Wohlstand, Ansehen und Glück bedeutet? Verschiedene Autoren haben in diesen Buch interessante Gedanken gemacht, die lesenswert sind.
Es ist ein Buch in einfach geschriebener Sprache, es kann auch der ganz unbedarfte Verstehen, um welche Denkanstöße es hier geht. Wir können es wirklich weiterempfehlen! Wenn Sie, Interesse an diesem Buch haben, dann klicken Sie, auf den Link des Brand eins Verlages.
© Bildquelle: Brand eins Verlag.
Legasthenie Coaching wünscht schöne Sommerferien
2011/07/11Hurra, die Sommerferien haben nun angefangen! Nun haben Sachsens Schüler ihre 6-wöchigen Sommerferien. Wir wünschen allen unseren Klienten mit ihren Familien eine schöne Ferienzeit. Als Legasthenie-Coaching-Team stehen wir ihnen zur Verfügung, denn wir sind fast die ganze Ferienzeit, hier vor Ort in unserem Institut. Nur vom 05. – 08.08.2011 werden wir im Kurzurlaub sein. Dann sind wir wieder da.
Bekannte Persönlichkeiten mit Legasthenie
2011/07/07
Wir haben einen kleinen Film mit bekannten Persönlichkeiten gefunden, die auch Legastheniker sind und waren. Es gibt aber noch viele, viele mehr, die es geschafft haben, trotz dieser “Schwierigkeiten” das Leben zu meistern. Nicht alle Legastheniker müssen berühmt werden – nein, darum geht es nicht. Uns geht es darum, in unserer Arbeit die Betroffenen zu ermutigen, nicht aufzugeben.
Denn jeder kann es auf seine Art und Weise schaffen, sich entsprechend der vorhandenen Fähigkeiten zu einer selbstbewussten Persönlichkeit zu entwickeln, die es gelernt hat, mit den Schwierigkeiten umzugehen. Diese bekannten Persönlichkeiten mit Legasthenie haben diese Welt verändert, revolutioniert, oder haben sie mit ihrer Kreativität bereichert.
Das sollte uns ermutigen! Denn jeder von uns hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben! – Das funktioniert nur, wenn wir eigenverantwortlich unser Leben in die Hand nehmen.
Buchbesprechung: Alle Kinder können lernen! – Eine Grundschullehrerin kritisiert ungerechtes Schulsystem – und fordert Erneuerung
2011/07/04Die 39-jährige Grundschullehrerin aus Bayern Sabine Czerny schrieb letztes Jahr das Buch mit dem Titel: „Was wir unseren Kindern in der Schule antun – und wie wir das ändern können“ verfasst, dass im Südwest Verlag erschienen ist, und 384 Seiten umfasst.
Czerny zieht in ihrem Buch nach über zehn Jahre Schuldienst an einer staatlichen Grundschule Bilanz. Sie zeichnet uns ein weiteres anschauliches Bild unseres reformbedürftigen Schulsystems, schildert die kleinen und großen Tragödien, die sie im Klassenzimmer mit erlebte. Nach dieser langen Zeit kann sie sagen: Es gibt keine dummen Kinder. Aber es gibt eine Leistungsbewertung, die es uns das glauben lässt.
Schon vor 40 Jahren erörterte der Schulforscher Karlheinz Ingenkamp „Die Fragwürdigkeit der Zensuren“, auch heute gibt es nicht wenige Lehrer, die diese Bewertungsart als problematisch empfinden. Czerny gehört zu dieser Gruppe von Pädagogen an unseren Schulen, und beschreibt sehr ausführlich, warum die Bewertungsform nicht selten auch sehr ungerecht sein kann, und eigentlich völlig überholt ist.
Sie geht auch auf die negativen Auswirkungen im Schulsystem ein, wie man eben durch ungerechte Bewertung den Lerneifer unserer Schüler ausgebremst, in den man Schüler in verschiedene Typen sortiert. So verhindert unser System regelrecht das Schüler zusammen lernen, und vom stärkeren wie auch schwächeren Schüler profitieren zu könnten. Czerny zeigt uns nicht nur in ihrem Buch, was in unserem Schulsystem überholt ist, sondern sie zeigt uns auch interessante Indizien aus der Lernforschung, verdeutlicht uns, damit dass Schule viel mehr als ein „Aussorertierungs- und Bewertungssystem“ ist. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigt sie auf, dass sich auch die Intelligenz der Kinder durch ein positives Lernumfeld weiterentwickelt. Unsere Kinder werden in unserem Schulsystem schon seit vielen Jahrzenten mittels IQ-Tests in Gruppen sortiert, obwohl diese Intelligenzwerte sich durch das Lernen im Laufe der Schulzeit verändern. Daher geben IQ-Tests selten einen Objektiven Rahmen, um das Lernverhalten von Schülern zu beurteilen.
Czerny geht noch auf einige andere Punkte ein, und weißt darauf hin das unser Bildungssystem mehr an den Erkenntnissen Lernforschung der Pädagogik sowie Psychologie orientieren sollte. Ihr ist es ein Anliegen, das unsere Kinder Freude am Lernen gewinnen, um als selbstbewusste Menschen heranzuwachsen. Durch unser erneuerungsbedürftiges Bildungssystem, verhindern wir nicht selten, dass diese Kinder zudem werden, wozu sie eigentlich werden könnten. Das alte System richtet nicht nur einen großen Schaden an, was die Kinder in ihrer freien Entfaltung hindert, sondern es tut auch unserer gesamten Gesellschaft als solches nicht gut, wenn wir unsere Kinder nicht dazu befähigen, Freude am Lernen zu haben.
Unser Schulsystem muss dringend erneuert werden – um das Es in Zukunft den Schülern gute Perspektiven eröffnen, kann.
Czernys Buch ist ein sehr leidenschaftliches Buch zur Lage unseres Schulsystems, sie kritisiert nicht nur dieses System sondern Sie zeigt, wie es anders geht.
Dieses Buch ist ein sinnvolles Buch für Eltern, aber auch Lehrer dies sich über unser Bildungssystem Gedanken machen. Wenn Sie für die Sommerferien ein gutes Buch zum Lesen suchen, dann klicken Sie auf diesen Link des Südwest Verlages.


