Archiv für Juni 2011

Der Dreh mit dem MDR Fernsehen

2011/06/29

Dreh-LML

Der gestrige Dreh mit dem MDR Fernsehen dauerte rund sieben 7 Stunden.  Es machte uns sehr viel Freunde mit dem Fernsehen-Team zu arbeiten. Dieser Beitrag wird jedenfalls sehr sehenswert sein. Sehen Sie sich schon einmal die Ankündigung der Sendung selbstbestimmt!

Rubrik Erweiterung: „Was ist Legasthenie/Dyskalkulie?“ + „DRS

2011/06/27

Heute haben wir unsere Webseite unseren neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Dyskalkulie angepasst. Dieser Bereich gehört neben der Legasthenie zu unseren Aufgaben unsere Istituts Legasthenie Coaching sowie auch zu unser Forschungsarbeit. Seit Jahren stellen wir in unserer praktischen Arbeit fest, dass nicht selten kombinierte Lernschwierigkeiten wie Legasthenie/Dyskalkulie oder erworbene Lese-Recht-Schreibschwächen (LRS)/Rechenschwächen bei unseren Schützlingen anzutreffen, sind.

Weiterführende Links:

Zusätzlich haben wir auch eine neue Rubrik:  DRD „Dyslexia Research Dresden“ (Legasthenieforschung) hier stellen wir kurz unsere Ziele in der prallelen Forschungsarbeit vor.

Vorbereitungen für TV-Auftritt gehen in die letzte Runde..

2011/06/22

Heute haben wir ein weiteres Mal den Ablauf mit der Journalistin besprochen, wie wir den Dreh mit dem MDR-Fernsehen für nächste Woche Dienstag planen. Es wird ein interessanter Dreh werden! Es macht immer sehr viel Freude mit der Kamera zu arbeiten. Voraussichtlich wird der Beitrag am Samstag den 30. Juli, um 11.05 Uhr gesendet.

Genauere Infos werden hier an dieser Stelle demnächst folgen.

Jeder dritte Schüler hat Angst vor Mathematik

2011/06/21

Ganz unabhängig von den verschiedenen Matheschwächen, die es gibt, ist das Fach Mathematik eins von Angst belegtes Schulfach in der Schule. Gut rechnen zu können, gehört wie das Lesen und Schreiben zu den grundlegenden Kulturtechniken in unserer Gesellschaft – es gibt aber nicht wenige, die sich mit diesen Fähigkeiten schwer tun. Gründe gibt es dafür viele, diese möchten wir hier aber nicht beleuchten.

Im Jahr 2009 gab es zu diesem Thema verschiedene Studien von der Stiftung Rechnen: „Rechnen in Deutschland“ der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und der statistischen Analyse mbH (Berlin). In dieser bundesweiten Studie wurden 1.370 Schülern ab der fünften Klasse, mit 1.029 Eltern schulpflichtiger Kinder sowie 1.057 Erwachsenen, im Alter von 18 und 65 Jahren, zur Mathefurcht befragt.

Demzufolge fürchte sich jeder dritte Schüler vor Matheklausuren, im Fach Deutsch jeder fünfte. Der Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer gibt dazu einen guten Kommentar in seinem Sachbuch: „Medizin für die Bildung“, es liegt in der Natur der Mathematik, dass man keine Zahlen auswendig lernt bzw. gelernte Inhalte wiedergibt. Man muss vielmehr Probleme lösen, und hierfür muss man kreativ sein. Wer im Allgemeinen einmal im Teufelskreis der Angst befindet, der kommt nicht mehr heraus.

Daraus wird uns klar, dass Mathematik nicht nur etwas mit guter Intelligenz zu tun hat, sondern mit Freude, Glück und Kreativität, um die Welt der Zahlen zu erkunden. Diese Grundlagen legt man schon in der Vorschule, und münden bei einem einfühlsamen Mathelehrer, der ein kreativer Didaktiker sein sollte. Zusätzlich sagt auch Spitzer, dass Mathefurcht ein wichtiger Nährboden ist, um in Fach Mathematik zu versagen, obwohl es keine Indizien gibt, dass dieser Mensch dumm ist. Meistens haben diese Schüler einfach Pech mit ihrem Mathelehrer in der Schulzeit gehabt.

Diese Beobachtungen können wir mit Herrn Spitzer teilen, darum braucht es gerade beim Rechnen lernen viel Einfühlvermögen und Kreativität, stures frontales Pauken bringt nichts. Besonders wenn, es, um die Veranlagungen Dyskalkulie oder erworbenen Rechenschwächen geht, braucht es Motivation und Freude sich dem Rechnen zu widmen.

Gerade diese Kinder mit Rechenschwächen benötigen viele Rücksicht, Ermutigung und Wertschätzung, um sich diesen Herausforderungen neu widmen zu können. Wir erleben es auch mit unseren Schützlingen, das frontales Lernen in Form von Nachhilfe nichts bringt. Dyskalkuliker benötigen wie Legastheniker ein Lernen für alle Sinne, da die Wahrnehmung für das Rechnen einfach anders ist. Deswegen muss man beim Lernen mit diesen Schützlingen viel Zeit und Geduld mitbringen.

Da viel zu oft das Verständnis der Eltern und Lehrer fehlt auf dem Gebiet der verschiedenen Rechenschwächen, besteht immer wieder die Gefahr, dass diese Schüler Schulängste entwickeln können, obwohl am diese präventiv vermeiden könnte. Darum muss man unbedingt die negativen Waffen des Lehrenden wie Sarkasmus, Zynismus und Ironie ablegen, so sagt es auch der bekannte Pädagoge Bernhard Bueb, der zu unseren Vorbildern zählt.

leben schreiben – Eine Dokumentation

2011/06/16

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Heute haben wir die DVD der Dokumentation leben schreiben von der VHS Chemnitz erhalten. Beim ersten Teil mit Herrn Radtke haben wir als Facheinrichtung mitgewirkt. Für uns war es eine sehr spannende Lebensgeschichte eines erwachsenen funktionalen Analphabeten. Ähnliche Geschichten erleben wir immer wieder auch in unserem Institut in der alltäglichen Arbeit.

Diese Dokumentation ist ein sehr guter Aufklärungsfilm zum Thema, er gehört in die Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildern, sowie öffentlichen Verwaltungen.

Ein Film der uns als Gesellschaft für dieses Thema sensibilisieren sollte.

ClaroRead V5 – ist die Beste Lese- und Schreibhilfe für Legasthenie und LRS

2011/06/15

claro_readv5 Die Firma ClaroRead ist die Beste Lese- und Schreibhilfe für den PC. Diese Software ist ein vielfältig einsetzbares Tool für das Lesen und Schreiben von Word-Dokumenten, Internetseiten, Chats, E-Mails. Man kann auch ganze Bücher mit einer Texterkennung einscannen. Die umgewandelten Texte können per Sprachsynthese vorgelesen werden, oder auch in eine MP3-Datei umgewandelt werden – um sich diese dann auf einem IPod oder anderen Player anhören zu können.

Dieses Tool kann an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Es hat noch eine Reihe anderer Funktionen, die man integrieren kann. Jedenfalls lohnt sich der Einsatz in der Schule, Studium, sowie Berufsalltag.

Diese Software wird schon seit einigen Jahren erfolgreich an Englischen Universitäten von legasthenen Studenten für das Studium eingesetzt. Hier in Deutschland ist es nach unserer Meinung die Beste Lese- und Schreibhilfe die es überhaupt auf den internationalen Markt gibt.

Sie kostet einiges, ist aber eine sinnvolle Investition: http://www.6-sense.com/ Wenn Sie unsere Meinung teilen, würden wir uns über eine Rückmeldung freuen, was sie für Erfahrungen gesammelt haben. ClaroRead V5 wurde auch mit dem Dyslexia Quality Award 2011 ausgezeichnet.

Die Vorbereitungen für den nächsten Fernsehauftritt laufen..

2011/06/09

Heute gab es ein weiteres Gespräch mit der Journalistin, die mit uns den TV-Bericht für das MDR-Fernsehen drehen wird.

Am 28. Juni werden wir hier in unseren Dresdner Institut, die Dreharbeiten haben. Aber es wird natürlich auch andere schöne Kulissen von unserer schönen Landeshauptstadt zum Filmen geben – nun haben wir wieder etwas aus dem Nähkästchen geplaudert.

Bildrechte: Lars-Michael Lehmann

Natur-Bild-Spiel für die optische Differenzierung

2011/06/08

DSCF1338Hier haben wir unser erstes Natur-Bild-Spiel als Prototypen. Es ist  funktioniert wie ein klassisches Memory. Für die Förderung der sehenden Unterscheindungsfähigkeiten (optische Differenzierung) sind solche Spiele eine gute Unterstützung.

Es kommt auch in der Arbeit mit unseren Klienten zum Einsatz.

– vielleicht wird dieses Spiel künftig in Serie gehen.

Legasthenieblog hat 200.000er Besuchermarke geknackt

2011/06/07

Besucher

Heute haben wir die Besuchermarke von 200.000 Besuchern knacken können. Vielen Dank an unsere treuen Leser!

2011/06/04

Heute gibt es vorerst den letzten persönlichen Kommentar auf diesem Blog.

In den kommenden Wochen erwarten mich einige neue Aufgaben. Künftig werde ich, die Zeit die mir bleibt mehr in die direkte Legasthenieforschung (Dyslexia Research Dresden) investieren. Noch in diesem Jahr werden wir eine Langzeitstudie für die kommenden Jahre planen. Das wird künftig eine sehr wichtige Aufgabe unseres Instituts sein.

Am 28.06., kommt das TV-Team des MDR Fernsehens zum Dreh, worauf ich mich schon sehr freue. Wann die Sendung ausgestrahlt weiß ich noch nicht genau, wahrscheinlich Ende Juli.

Neuigkeiten von unserer Arbeit wird es künftig weiterhin geben.

Bis dahin, Ihr Lars-Michael Lehmann


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