Viele Experten fragen sich heute warum unsere Kinder anscheinend Hyperaktiver sind als Generationen zuvor. Ist es wirklich an dem? Liegt es an unserem Bildungssystem? Soziales Umfeld? – Diese Fragen bewegen nicht nur Lehrer, Eltern und Ausbildungsfirmen.
Ob es wirklich so an dem ist, ist wirklich eine gute Frage. Das Thema Hyperaktivität, ADS, ADHS scheint zur Kindermode zu werden. Heutzutage wenn man Lehrern oder Familien glauben will, gibt es überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche mit dieser Symptomatik. Aber ist das vielleicht nicht so einfach? Diese Fragen wie Lehrer und Ausbilder Die Gefahr dabei ist wenn man alle als Hyperaktiver abtut, oder sogar medikamentös therapiert, dass man die wirklichen Wurzeln dieser Symptomatik gar nicht richtig analysiert.
Die verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten haben sehr vielfältige Ursprünge, sie liegen nicht selten am sozialen Umfeld – also auch an der Erziehung im Elternhaus. Außerdem liegt es nicht selten auch an unserem Bildungssystem wie man methodisch den Kindern das lernen vermittelt. Daher muss man sich für eine genauere Verhaltensbeobachtung stark machen, um welche Schwierigkeiten es sich wirklich handelt. Sicherlich mag es immer wieder Kinder und Schüler geben die wirklich eine ADHS haben, sie sind aber mit Sicherheit in der Minderheit in der angeblich diagnostizierten Masse. Leider fehlen den Kindergärten und Schulen meistens die Erfahrungen um verschiedene Verhaltensauffälligkeiten schon früh zu erkennen, denn auch verschiedene Auffälligkeiten kann man schon früh präventiv vermeiden. Bei Kindern liegt es nicht selten auch an der Reizüberflutung, die am übermäßigen Medienkonsum liegen können. Dies bestätigt der erst kürzlich der Wissenschaftler Prof. Manfred Spitzer.
Nach meinen Beobachtungen würde ich auch sagen das viele Verhaltensauffälligkeiten mit dem sozialen Umfeld zusammen hängen, und nicht mit der Erkrankung ADHS. In meiner erlebten Praxis habe ich immer wieder mit verschiedenen Klienten zu tun die auch diese Symptome aufweisen. Sehr selten haben diese dann wirklich eine ADHS. Zum einen muss man wissen, dass auch verschiedene Lernschwierigkeiten in der Schule zu ähnlichen Symptomen durch über oder unter Forderung führen können. Prinzipiell habe ich mir mit Grundschülern und Jugendlichen zu tun, wo man auch immer schnell diese in den Schubkasten ADHS und Lernstörung stecken möchte.
Zum einen kann das soziale Umfeld Verhaltensauffälligkeiten zu einem großen Maße fördern, zum anderen kann es auch an der Schule liegen wo man viel zu wenig in den viel zu großen Schulklassen auf die Schüler eingehen kann. Werden die Schüler dann viel zu wenig berücksichtigt, bekommen dann dadurch Schwierigkeiten entwickeln einige verschiedene Verhaltensauffälligkeiten. Darum ist nicht selten dies aus Kombination von sozialen Umfeld und Schule, primär ein wichtiger Faktor für so eine Entwicklung. Diese haben sehr selten mit den neurologischen Erkrankungen wir ADHS zu tun.
Auch bei Schülern mit verschiedenen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben sowie rechnen können verschiedene Verhaltensschwierigkeiten auftauchen. Leider weiß man viel zu wenig über das Thema Legasthenie und Dyskalkulie, wo es an der differenten Sinneswahrnehmung liegt, wo sehr ähnliche unverwechselbarer Symptome einer ADS oder ADHS in Erscheinung treten können. Durchzieht differente Wahrnehmung dieser völlig natürlichen Veranlagung, kommt es zur Korrelation der Sinne und darum setzt sich die Konzentration und Aufmerksamkeit herab. Daher werden nicht wenige unaufmerksam und zeigen hyperaktive Symptome. Diese machen sich aber nur bemerkbar wenn diese Betroffenen mit den Kulturtechniken in Konfrontation kommen, sonst sind diese immer völlig normal aufmerksam und auch bei dem Aufgaben konzentriert.
Bekommen diese Kinder keine individuelle pädagogische Förderung können dann wirkliche Folgeerscheinungen unterschiedlicher Verhaltensauffälligkeiten, sich bemerkbar machen. Sind dann noch verschiedene Schwierigkeiten im sozialen Umfeld wird es für die Kinder besonders schwierig. Leider wird da viel zu wenig hingesehen.
Daher muss man dazu sagen dass nicht alle Kinder von Natur aus Hyperaktiv sind, sondern unsere Zeit bringt es leider mit sich das nicht wenige von unseren Kindern ähnliche Symptome aufweisen. In unserem Bildungssystem muss sich in diesem Bereich einiges tun, denn es kann nicht sein das man viele Kinder ohne Hilfe in der Schule scheitern lässt. Nicht selten hängt es an der didaktischen Vermittlung in der Schule, wo auch die Kinder viel zu wenig mitgenommen werden um wirklich Spaß am lernen zu haben. Klar lernen wir für unser Leben! Lernen ist sehr wichtig für die gesunde Weiterentwicklung unserer Kinder, darum benötigen wir auch eine gesunde Portion Kreativität und Spaß am lernen. Leider kann es viel zu wenig unser Bildungssystem leisten, dass man individuell in die jeweiligen persönlichen Lernprozesse der Kinder eingreift. Wenn Kinder an der Schule wenig Interesse finden entwickeln diese dann unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten, die man sicherlich vermeiden könnte, ohne um das Thema ADHS klein zureden.