Archiv für September 2010

Lesehilfe: Mit Lesi – einfach lesen

2010/09/27


André Weber aus Lübeck von MeinLesi.de schickte mir zwei Proben seiner erfundenen Leseschablone: „Lesi“. Er suchte selber aufgrund seines eigenen Kindes was Schwierigkeiten mit dem Lesen hatte, nach einer Lösung. Darum machte er sich einfach auf den Weg eine flexible Leseschablone zur erfinden.

Die Schablone ist bisher die einzige, die man flexibel zum Lesen einsetzen kann. Denn man kann auch kleinere Textgrößen wie Taschenbücher damit lesen, sowie auch Bücher mit größeren Texten. Außerdem ist der Kunststoff nicht zu dünn wie bei anderen, er liegt wirklich gut auf dem Text. Daher kann man viel besser diese Schablone über den Text führen.

Außerdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für diese flexible Leseschablone sehr gut. Das Doppelpack zuzüglich Versand kostet 4,99 € und kann bei Herrn Weber bestellt werden.

Es ist jedenfalls die beste Leseschablone die ich bisher auf dem Markt gesehen habe. Sie ist schön ergonomisch und kann von jedem aller Altersklassen verwendet werden.

Wenn Sie sich genauer informieren wollen sehen Sie sich doch einmal die Webseite von Herrn Weber an.

Willkommen beim 1. Vortrag am 09.10.2010

2010/09/25

  • Was ist Legasthenie / LRS?
  • Was sagt die Legasthenieforschung?
  • LRS und Legasthenie, was ist der Unterschied?
  • Aufmerksamkeit, Sinnesfunktionen, Fehlersymptome
  • Frühe Signale und Fähigkeiten erkennen
  • Vorschulische Förderung ist die beste Prävention!

Dragon NaturallySpeaking 11 Premium – im Praxistest

2010/09/25


Bei der neuesten 11er- Version wurde ich sehr neugierig um diese in der Praxis einmal genauer zu testen. Der amerikanische Softwarehersteller Nuance hat nun einen neuen Sprung mit der neuesten Version hingelegt. Seit der 9er- Version teste ich schon diese Spracherkennungssoftware, die zu den besten zählt die es auf dem Markt gibt. Die neueste Version hat in den letzten Jahren nach meiner Meinung den größten Verbesserungen hingelegt.

Das mitgelieferte Mikrofon ist auch um einiges genauer in der Spracherkennung, da die Taktung von 11 auf 22 Kilohertz verbessert hat. Außerdem hat man nicht nur auf der rechten Seite einen Hörer plus Stütze auf der linken Seite, sondern hat jetzt auf beiden Seiten einen. Anzumerken ist, dass das Mikrofon noch um einiges beweglicher geworden ist, es ist nicht mehr so unflexibel. Im Großen und Ganzen macht Kopfhörer mit dem eingebauten Mikrofon einen recht flexiblen Eindruck. Bei der 9er- und 10er-Version war das Mikrofon nicht der Renner, man konnte es nicht zu bequem auf den Kopf einer sprechen anpassen. So der neuesten Version hat sich vieles verbessert, es ist wirklich komfortabel geworden. Es hat zusätzlich einen angenehmen Sitz auf dem Kopf. Daher kann man auch sicherlich Kopfschmerzen vermeiden.

Die Installation gestaltete sich recht simpel und leicht. Rund 20 min dauerte die Installation, inklusive der Anpassung des Mikrofons sowie der Spracheinstellung. Das funktionierte wie immer recht reibungslos. Die Bedienoberfläche hat man um einiges verbessert und ist auch übersichtlicher geworden als zu der Vorgängerversion. Auch die Geschwindigkeit der Umwandlung von gesprochener Sprache in Text ist um einiges schneller und auch genauer geworden. Die letzte 10er-Version stand nur ein Vokabular von 135.000 Wörtern zur Verfügung, in der neuen Version sind 300.000 Worteinträge. Je mehr Vokabular so eine Software hat umso besser und genauer kann die Software auch diese in Text umsetzen.

Für die gängige Praxis im Alltag wie E-Mail beantworten, einen kurzen Blogbeitrag schreiben, twittern oder bei Wikipedia einem Begriff nachschlagen sowie mit Befehl einer Webseite suchen funktioniert alle Mal problemlos. Die beiden Vorgängerversionen hatten auch Schwierigkeiten mit der Groß- und Kleinschreibung, Getrennt-und Zusammenschreibung, spezielle Abkürzungen, Produkte und Eigennamen – in dieser neuesten Version wurden leider auch diese Stolpersteine nicht behoben. Mit etwas Training dieser Software kann man aber gezielt diese Schwierigkeiten recht gut in den Griff bekommen. Und diese Fehler zu meiden braucht jeder der mit Spracherkennung umgeht einige Zeit Übung. Aber im Großen und Ganzen hat sich die neueste Version deutlich verbessert. Haben Texter einen sehr umfangreichen Wortschatz, muss er diese mit der Spracherkennung selbst trainieren, außerdem gibt es einige interessante Trainingsfunktionen um einen Genauigkeit Spracherkennungssoftware sehr gut trainieren kann.
Die Umwandlung von digitalen Diktaten von Diktiergeräten wurde auch um einiges komfortabler gelöst, es werden auch die speziellen DSS-Pro-Dateien von professionellen Diktiergeräten in Text umgesetzt. Diese werden in der Regel von Juristen und Ärzten genutzt.

Diese Software ist optimal für Mehrkern-Prozessore, man kann ohne Probleme Texte diktieren, sowie mit Sprachbefehlen Wikipedia durchsuchen. Es gab dann einen Proben keine Schwierigkeiten. Die Vorgängerversionen taten sich schwer damit, daher nutzte ich auch sehr selten die Suchfunktionen für das Web. Heute kann man dies parallel tun. Die Spracherkennung funktioniert mit allen gängigen Schreibprogrammen wie OpenOffic und Microsoft Wort, oder auch Excel. Leider kann man das Vokabular mit den Microsoft-Programmen und Lotus Notes, nicht mit den vielfältig eingesetzten Mozilla Thunderbird. Dies ist wirklich ein Mangel, da viele PC-Nutzer Thunderbird nutzen.

Als Gesamtbewertung kann man die premium Version von Dragon NaturallySpeaking 11 empfehlen, will man aber einen 100-prozentigen und fehlerfreien Text abliefern kommt man trotzdem nicht ohne eine professionelle Rechtschreibüberprüfung wie Duden Korrektor herum. Aber Großen und Ganzen kann man mit dieser Software recht gute Text produzieren, mit einigen Fehlern weniger als die Vorgängerversionen. Darum ist auch diese Software für Legastheniker geeignet, besonders für das Studium oder den alltäglichen beruflichen Gebrauch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis von 199,- € ist wirklich angemessen und vertretbar.

Sollten Sie Interesse an dieser Software von Nuance haben, können Sie hier auf der Firmenseite genauer nachsehen.

Bildschirmfoto: Screenshot von Software “ Dragon NaturallySpeaking 11″

Warum sind unsere Kinder Hyperaktiv?

2010/09/24

Viele Experten fragen sich heute warum unsere Kinder anscheinend Hyperaktiver sind als Generationen zuvor. Ist es wirklich an dem? Liegt es an unserem Bildungssystem? Soziales Umfeld? – Diese Fragen bewegen nicht nur Lehrer, Eltern und Ausbildungsfirmen.

Ob es wirklich so an dem ist, ist wirklich eine gute Frage. Das Thema Hyperaktivität, ADS, ADHS scheint zur Kindermode zu werden. Heutzutage wenn man Lehrern oder Familien glauben will, gibt es überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche mit dieser Symptomatik. Aber ist das vielleicht nicht so einfach? Diese Fragen wie Lehrer und Ausbilder Die Gefahr dabei ist wenn man alle als Hyperaktiver abtut, oder sogar medikamentös therapiert, dass man die wirklichen Wurzeln dieser Symptomatik gar nicht richtig analysiert.

Die verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten haben sehr vielfältige Ursprünge, sie liegen nicht selten am sozialen Umfeld – also auch an der Erziehung im Elternhaus. Außerdem liegt es nicht selten auch an unserem Bildungssystem wie man methodisch den Kindern das lernen vermittelt. Daher muss man sich für eine genauere Verhaltensbeobachtung stark machen, um welche Schwierigkeiten es sich wirklich handelt. Sicherlich mag es immer wieder Kinder und Schüler geben die wirklich eine ADHS haben, sie sind aber mit Sicherheit in der Minderheit in der angeblich diagnostizierten Masse. Leider fehlen den Kindergärten und Schulen meistens die Erfahrungen um verschiedene Verhaltensauffälligkeiten schon früh zu erkennen, denn auch verschiedene Auffälligkeiten kann man schon früh präventiv vermeiden. Bei Kindern liegt es nicht selten auch an der Reizüberflutung, die am übermäßigen Medienkonsum liegen können. Dies bestätigt der erst kürzlich der Wissenschaftler Prof. Manfred Spitzer.

Nach meinen Beobachtungen würde ich auch sagen das viele Verhaltensauffälligkeiten mit dem sozialen Umfeld zusammen hängen, und nicht mit der Erkrankung ADHS. In meiner erlebten Praxis habe ich immer wieder mit verschiedenen Klienten zu tun die auch diese Symptome aufweisen. Sehr selten haben diese dann wirklich eine ADHS. Zum einen muss man wissen, dass auch verschiedene Lernschwierigkeiten in der Schule zu ähnlichen Symptomen durch über oder unter Forderung führen können. Prinzipiell habe ich mir mit Grundschülern und Jugendlichen zu tun, wo man auch immer schnell diese in den Schubkasten ADHS und Lernstörung stecken möchte.

Zum einen kann das soziale Umfeld Verhaltensauffälligkeiten zu einem großen Maße fördern, zum anderen kann es auch an der Schule liegen wo man viel zu wenig in den viel zu großen Schulklassen auf die Schüler eingehen kann. Werden die Schüler dann viel zu wenig berücksichtigt, bekommen dann dadurch Schwierigkeiten entwickeln einige verschiedene Verhaltensauffälligkeiten. Darum ist nicht selten dies aus Kombination von sozialen Umfeld und Schule, primär ein wichtiger Faktor für so eine Entwicklung. Diese haben sehr selten mit den neurologischen Erkrankungen wir ADHS zu tun.

Auch bei Schülern mit verschiedenen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben sowie rechnen können verschiedene Verhaltensschwierigkeiten auftauchen. Leider weiß man viel zu wenig über das Thema Legasthenie und Dyskalkulie, wo es an der differenten Sinneswahrnehmung liegt, wo sehr ähnliche unverwechselbarer Symptome einer ADS oder ADHS in Erscheinung treten können. Durchzieht differente Wahrnehmung dieser völlig natürlichen Veranlagung, kommt es zur Korrelation der Sinne und darum setzt sich die Konzentration und Aufmerksamkeit herab. Daher werden nicht wenige unaufmerksam und zeigen hyperaktive Symptome. Diese machen sich aber nur bemerkbar wenn diese Betroffenen mit den Kulturtechniken in Konfrontation kommen, sonst sind diese immer völlig normal aufmerksam und auch bei dem Aufgaben konzentriert.

Bekommen diese Kinder keine individuelle pädagogische Förderung können dann wirkliche Folgeerscheinungen unterschiedlicher Verhaltensauffälligkeiten, sich bemerkbar machen. Sind dann noch verschiedene Schwierigkeiten im sozialen Umfeld wird es für die Kinder besonders schwierig. Leider wird da viel zu wenig hingesehen.

Daher muss man dazu sagen dass nicht alle Kinder von Natur aus Hyperaktiv sind, sondern unsere Zeit bringt es leider mit sich das nicht wenige von unseren Kindern ähnliche Symptome aufweisen. In unserem Bildungssystem muss sich in diesem Bereich einiges tun, denn es kann nicht sein das man viele Kinder ohne Hilfe in der Schule scheitern lässt. Nicht selten hängt es an der didaktischen Vermittlung in der Schule, wo auch die Kinder viel zu wenig mitgenommen werden um wirklich Spaß am lernen zu haben. Klar lernen wir für unser Leben! Lernen ist sehr wichtig für die gesunde Weiterentwicklung unserer Kinder, darum benötigen wir auch eine gesunde Portion Kreativität und Spaß am lernen. Leider kann es viel zu wenig unser Bildungssystem leisten, dass man individuell in die jeweiligen persönlichen Lernprozesse der Kinder eingreift. Wenn Kinder an der Schule wenig Interesse finden entwickeln diese dann unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten, die man sicherlich vermeiden könnte, ohne um das Thema ADHS klein zureden.

Hasen-Hosen ein Lernspiel des IQ-Spiele GmbH

2010/09/17

Für das Legasthenietraining benötigt man immer wieder Lernspiele, um den Klienten auch den Zugang zum Lesen und Schreiben näher zu bringen. Darum schrieb ich den IQ-Spiele GmbH, an wegen eines Gratisexemplars des neu erschienenen Lernspiels „Hasen-Hosen“ mit einen wo die Vokale: i, ie, e, u, a, o, aufgeklebt sind. Dazu gibt es mit 36-Wortkarten, wo immer ein Vokal fehlt.

Man deckt als erstes 8 Karten auf, und würfelt mit den Mitspieler und muss das richtige Vokal heraushören und sehen der zu diesen Wörtern passt. Findet der Spieler das richtige Wort, bekommt er die Karte als Punkt.

Diese Spiel spielte ich neulich mit einer Klientin, es macht Ihr ersichtlich Freude dieses Spiel zu spielen. Als Nebeneffekt bescherte man ihr auch ein paar Erfolgserlebnisse.  Außerdem ist es eine sinnvolle kombinierte Übung Sinneswahrnehmungen im akustischen sowohl als auch im optischen zu Trainieren. Man kann zum einen damit die Konzentration unterstützen, denn der Schüler muss genauer Hinhören und die Wörter nachsprechen. Fördert daher auch das phonlogische Gedächtnis, es ist aber keine Therapiewerkzeug sondern nur eine gute Ergänzung für das professionelle Legasthenietraining.

Wenn Sie sich genauer Informaieren wollen, gehen Sie hier auf diesen Link.

Geschichten für Leseanfänger vom CES-Verlag

2010/09/10

Der CES-Verlag aus Heidelberg ist für seine vielfältigen ausgezeichneten Lernspiele zur Lese- und Rechenförderung bekannt. In diesem Jahr veröffentlichte der Verlag drei Lesehefte für Leseanfänger mit sehr schönen Geschichten von Birgit Sommer mit Illustrationen von Tanja Jacobs.

  • Unterwegs mit Mara und Timo
  • Hallo, wir sind Mara und Timo
  • Der Herbst mit Mara und Timo

Diese sehr wertvollen Hefte kommen aus der Praxis und sind sehr sinnvoll für die Leseförderung in der Grundschule, da diese erst einmal das flüssige Lesen üben ohne gängigen Hürden wie: Vokalendungen (ei, eu, au), Konsonantenverbindung (ch, sch, ck, st-/sp-) Dehnungen (ah, eh, ie, ieh, oh, uh) und Umlaute (ä, ö, ü, äu).

Am ende der jeweiligen Geschichten gibt es immer ein paar kleine Aufgaben zum Lese-Sinn-Verständnis zu lösen!

Diese Hefte kann man sehr gut in der praktischen Leseförderung beim Legasthenietraining mit Grundschülern einsetzen. Dieser Ansatz zu Leseförderung ist für legasthene Schüler beim lernen des Leseprozesses eine sehr sinnvolle Ergänzung um wirklich erste Stolpersteine zu vermeiden. Auch die Gestaltung des Textes sowie die Zeilenabstände sind sehr angenehm gestaltet.

http://www.ces-verlag.de/

Dyskalkuliker brauchen einen praktischen Bezug für Zahlen und Mengen

2010/09/07

Dyskalkuliker benötigen einen sehr praktischen Bezug für Zahlen und Mengen, da reicht die schulische Vermittlung nicht aus. So erlebe ich es immer in der Praxis, dass dyskalkule Schüler nicht so lernen. Dies liegt nicht an Mangel an Intelligenz sondern an der differenten Sinneswahrnehmung (Teilleistungen).

Was ich in der wissenschaftlichen Literatur gelesen habe, liegt es auch am Sprachzentrum was uns dyskalkulikern Zahlen und Mengen differenziert zugänglich macht. Darum müssen dyskalkule Menschen Zahlen und Mengen ganz praktisch zum anfassen lernen. Nur so wird man gute Erfolge erzielen um die Grundrechenarten zu erlernen.

Diese Art der Förderung kann eine Schule nicht leisten, auch Nachhilfe kann es nicht. Das erlebe ich hier auch in der Praxis mit einer Klientin einer Grundschule. Sie ist ein normal Intelligentes Kind, ist zwar etwas verträumt und langsam aber völlig normal. Kann sich gut sprachlich Artikulieren und hat schon heute ein sehr gutes Einfühlvermögen. Bloß der Zugang zu Mathematik und Deutsch fehlt Ihr. Durch die Testung in meiner Praxis ist, zeigt sich eine differente Wahrnehmung allen acht Sinnesbereichen, und somit bestätigte sich das sie in der Verarbeitung Ihrer Wahrnehmung eben anders ist wie die Mehrheit.

Auch die Tests in Mathematik und Deutsch wiesen vermehrt Wahrnehmungsfehler auf, die spezifisch für einen legasthenen und dyskalkulen Menschen sind. In der Schule ist bisher nichts aufgefallen, so wie es oft ist. Bei etwa 25 Schüler kann kein Lehrer irgendwelche konkreten Beobachtungen machen. Außerdem sind die Erfahrungen in diesen Bereich so gut wie nicht vorhanden. Daher kennt man auch keine Differenzierung von erworbenen und veranlagten Schwierigkeiten, sowie primären wie sekundären.

Gerade wenn die Schule, Nachhilfe, Lerntherapie auf kombinierte Schwierigkeiten trifft versagt diese. Wir sehen es jetzt auch in der Praxis erstens gibt es niemanden der sich damit auskennt an den Schulen der den Schülern eine ganzheitliche Hilfe ermöglicht, wenn dann kennt man diese Schwierigkeiten nur als Störbilder, und Schwächen. Die Folge ist dann oft Hauptschule oder Schule für Lernhilfe (Sonderschule). Dies ist aber der falsche Weg! Stigmatisierung bringt meistens seelischen Probleme, und Verhaltensauffälligkeiten die man sehr früh präventiv vermeiden kann. In dem man die Kinder schon sehr früh individuell Fördert, unser Bildungssystem kann dies nicht leisten weil es um eine sehr spezielle Förderung geht, es ist eine andere Herangehensweise als die gängige „Fachdidaktik“ die vom normierten Schuluntersicht ausgeht.

Mir macht es sehr viel Freude mit dyskalkulen Schülern zu arbeiten, besonders wenn diese mit allen Ihren Sinnen lernen was Mengen und Zahlen sind. Da hilft kein schematisches Lernen sondern nur das Lernen mit allen Sinnen. Dazu gehört Ermutigung und Bestärkung in den Fähigkeiten die diese Schüler haben. Viele sind sehr kreativ! Diese Fähigkeiten kann man beim lernen sehr gut ausbauen um Strategien zu Entwickeln um sogenannte Eselsbrücken für das Lernen zu entwickeln. Nach einiger Zeit wird man sehen, das diese Schüler auf blühen werden. Sie werden den Zugang zu den Zahlen und Mengen finden!

Bildrechte: Lars-Michael Lehmann

Eine neue Woche beginnt und es stehen in…

2010/09/06

Eine neue Woche beginnt und es stehen interessante Dinge an. Heute habe ich meine erste Dyskalkulietrainingsstunge mit einer Grundschülerin die legasthen und dyskalkul ist. Da es bis heute keine konkrete Forschungen gibt, gibt es auch keine konkreten Zahlen von Betroffenen die Kombinationen aus Legasthenie/Dyskalkulie haben. Dass ist für alle beteiligte eine besondere Herausforderung, da man sich auf diesen gebieten wenig auskennt. Lehrer, und Eltern staunen nur das es in den beiden wichtigen Fächern wie Deutsch und Mathematik hängt. Zusätzlich kommen noch andere Symptome hinzu, wie ein sehr langsames und verträumtes Wesen. Es muss aber nicht so sein, bei Kombinationen ist mir aufgefallen das diese besonders in der Raumwahrnehmung, Gleichgewicht sowie motorische Ungeschicklichkeit. Eine Signale können schon im Vorschulalter bei genauer Verhaltensbeobachtung erkannt werden, das da von der Wahrnehmung her etwas anders ist. Dies soll nicht heißen, das immer alle genannten Symptome zutreffen. Ich schildere meine Erfahrungen aus der Praxis wie ich es selber erlebt habe, und wie ich es immer wieder von verzweifelten Eltern und Pädagogen hören. Hinzukommt natürlich auch die oft sehr undifferenzierte Literatur die sich mit der Legasthenie und Dyskalkulie beschäftigen. Mit einer Störung, Schwäche hat das alles nichts zu tun, sondern es ist die natürliche und individuelle Entwicklung des lernenden Kind.


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