Archiv für Oktober 2009

Kinderreime und kreative Methoden fördern das frühe Lautbewusstsein

2009/10/27

Kinder nehmen generell Lauteinheiten unserer gesprochenen Wörter anders wahr wie Erwachsene. Die Schreibversuche sehen bei Kindern oftmals es drollig aus. Untersuchungen haben gezeicht Kinder erst allmällich ein Bewußtsein für einzele Wörter in einem Satz entwickeln, um dann diese Wörter aus in Laute zu zergliedern zu können.

Diese Entwicklungen machen sich besonders bei den ersten Sprachversuchen bemerkbar. Beispielsweise das Wort: „Arm-band“, bis schließlich jedes einzelne Laut wie /a/, /r/,/m/. Das Lautbewussstein (Phonembewusstsein) ist einer der wichtigsten Fertigkeiten um als Folge des Schreiben und Lesenlernens. Die Griechen zeigten uns das in der Entwicklung der Schreibschrift, dass diese nicht Explosionsartig durch das griechischen Alphabet auftauchten. Dies eben auch so wenig beim Kind. Daher gäbe es auch zur Zeit der Griechen eine entwickelte Lautsprache, um das sich ein Alphabet sich überhaupt entwickeln konnte.

Haben Erwachsene Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben, sind recht oft die Ursachen auch in der frühen Förderungs zu suchen.Wenn nicht gewissen Schwierigkeiten genetisch wie die Legasthenie oder andere erworbene Schwierigkeiten des Lesen- und Schreiben (LRS) unterschiedlicher Art wie: Erkrankungen der Sinnesorgange, Gehirnschädigungen, die,die geistigen Möglichkeiten des Lesenlernens beeinflussen können. Ein anreizarmes soziales Umfeld, spielen noch zusäzlich für den erwerbt ein wichtige Rolle. Daher ist es wichtig schon die Kinder im Kindergartenalter zu Fördern. Die zergliederung der Lautsprache benötigt eine reibunglose Funktionsweise der Sinneswahrnehmungen (Hören, Sehen, Sprechen etc.) wie deren Aufnahme, Verarbeitung und Wiegerabe. Entwender in richtigen augesprochenen Lauten sowie der schriftlichen Wiedergabe (Intermortalität).

Diese reibunglose Zusammenarbeit der Sinne braucht jedes Kind. Darum sind vernüftige Anreize in der Frühpädagoik sehr wichtig, um eben die Entwicklung eines gespürs für die Lautsprache entwickeln zu können. Für die praktische Pädagogik ist es bekannt das man mit dem Reimen nachsprechen bei den Kinder beginnt. Wissenschaftler beführworten ausdrücklich das Reimende nachsprechen wie: Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch und andere Verse bieten eine Fülle von Anreizen um Laute identifizieren zu lernen.

Gleichmäßige Wiederholgung von ähnlich Klingenden Wörtern mit gleichen Lauten (Anlaute und Auslaute, Reime, Wiederholungen) trainieren das junge Gehör, um es frühzeitig zu schulen, um später einmal sogar schneller und besser das Lesen und Schreiben zu erlernen. Darum ist es sehr wichtig den Kindern, mit Ihrer Fantasie zu befügeln, auch gute Kinderpoesie sind gute Möglichkeiten für die frühkindliche Förderung im Kindegarten.

Entwickeln Kinder schon recht führ ein Gespür für das Lautbewussstein, werden sie in der Grundschulphase auch leichter Lesen und Schreiben lernen. Hier man muss an generell sagen:“Das eine Förderung der Kinder wichtig ist. Auch eine frühe Förderung und Diagknostik einer Legasthenie oder andere Leseschwierigkeit, kann maßnahmen einleiten die später das Lesen und Schreiben erleichtern können, daher ist führe Hilfe, die beste Hilfe und Förderung. Daher kann mit guten pädagogischen Methoden die Ausprägung einer Legasthenie mit Folgeerkrankungen präventiv entgegensteuern.“

Darum ist es wichtig nicht mit routinierten Methoden nur das Lesen und Schreiben den Kindern zu erlernen, sondern es Ihnen mit allen Ihren kreativen Möglichkeiten ihrer Sinne, um dass Ihre assoziative Lernfähigkeit und Kreativität gefördert wird. Dies legt bei allen Kindern, eine sehr wichtige Grundlage für das Lernen. Darum ist die frühkindliche Förderung der wichtigste Grundstein für das lebenslange Lernen.

Quellen: Das lesende Gehirn, von Maryanne Wolf Spektrum Akademischer Verlage 2009; Phonembewusstsein und Kinderreime S.118 -120; und Lars-Michael Lehmann

Das lesende Gehirn: Wie der Mensch zum Lesen kam – und was es in unseren Köpfen bewirkt

2009/10/26

Buchvocer zum Buch

Buchvocer zum Buch

Buchrezension – Die amerikanische Neurowissenschaftlerin und Legasthenieforscherin Maryanne Wolf sagt: „Wir sind nicht zum Lesen geboren“. Denn: „Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hätten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veränderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirn, was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eröffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte.“ „Das lesende Gehirn“ erkundent nicht nur die wundersame Fähigkeit unseres Gehirns, das auf äußere Veränderungen immer wieder als „offene Architektur“, anzupassen vermag. Wolf ist es gelungen, sehr anschaulich die Entstehung unserer Schriftsprache, die hochkomplexen Verarbeitungsmechanismen unseres Gehirns darzustellen, Ebenfalls gut erklärt werden Lese-Rechtschreibschwierigkeiten wie die Legasthenie und deren Zusammenhänge.

Mit wissenschaftlich fundierten Aussagen treffen, wie wichtig es ist, diese Menschen mit Ihren Fähigkeiten und Potenzialen individuell zu fördern. Spezifische Potenziale, die häufig bei legasthenen Menschen anzutreffen sind, werden erläutert und in den Zusammenhang gestellt. Wolf, besticht auch Ihrer schriftstellerischen Fähigkeit diese sehr komplexen Zusammenhänge plastisch und logisch darzustellen. Dieses Buch ist nicht nur ein kleines Meisterwerk der populärwissenschaftlichen Literatur, nein es ist ein allumfassendes Fachbuch für eine sehr breite Leseschaft über die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg, die sich mit dem Lesen und Schreiben und der Überwindung der Lese-
Rechtschreibschwierigkeiten beschäftigten.

Dieses Buch ist ein Bestseller der gegenwärtigen Legasthenieforschung. Das Buch bringt viel Gesprächsstoff in den Bereich der Leseförderung, was Fachleute ermuntern sollte, vielleicht pragmatischer und mit frischen Gedanken sich der Thematik zu widmen. Es wäre nur zu wünschen, dass dieses Sachbuch eine neue Denkweise den Lesern eröffnen
würde. Denn Lesen zu können ist ein Glück der Menschheitsgeschichte – besonders für legasthene Menschen. Wolf gibt uns damit ein Handbuch zur Förderung der Lesefertigkeiten an die Hand, die es schon im Kindergarten, in den Schulen aber auch in der neuen Wissensgesellschaft zu unterstützen gilt, besonders in Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung unserer Sprach- und Lesekultur. In einer Textpassage sagt die Autorin es ganz treffend: „Gedruckte Wörter sind wertvoll. In unseren weltweiten Bemühungen um sprachliche Bildung müssen wir das auf Papier geschriebene Wort bewahren und die nächste Generation mit multiplen Lesefertigkeiten ausstatten“.
Maryanne Wolf leitet das Center for Reading and Language Resarch an der Tufts University.

Sie ist Professorin für frühkindliche Entwicklung arbeitet auf dem Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Dyslexie (Legasthenie) und ist eine international angesehene Expertin für die Zusammenhänge zwischen Lesen und Gehirn.

Das lesende Gehirn

Wolf, Maryanne
2009, 349 Seiten, 29 Abb., gebundene
ISBN: 978-3-8274-2122-7, € 26,95
Hier können sie diese Sachbuch beim Spektrum Akademischer Verlag GmbH bestellen

Legasthenie ist als andere kognitive Entwicklung der Menschheitsgeschichte zu verstehen

2009/10/22

Je mehr ich mit legastenen Menschen (ich inklusive selbst) zu tun habe, wird mir bewußt wie viellfältig diese Menschen sind – daher macht es besonders viel Freude!

Nach einigen Legasthenie-Coaching Stunden mit meinen Klienten machen sich Fortschritte sichtbar. Da jeder anders Lernt kann man nie sagen: „In einen halben Jahr kann er fließend Lesen und Schreiben, dass wäre vermessen.“ Aber Verbesserung sind immer zu sehen. Sie sind eben individuell.

Auch Grundschüler lernen sehr unterschiedlich, das erlebe ich in der Praxis sehr intensiv. Da unser Gehirn sowieso sehr unterschiedlich ausgestatet ist, wird es für mich immer deutlichen welch ein hochkomlexer Prozess beim Lesen und Schreiben sich dahinter verbrigt.

Im Moment Lese ich es im Sachbuch von Maryanne Wolf: Das lesende Gehirn, sie geht als Neurowissenschaftlerin darauf ein wie komplex die Zusammenhänge sind, besonders die eines Legasthenikers. Der sehr viel anders liest, als die diese Schwierigkeiten nicht haben. Es ist aber für mich eine Bestätigung, das eben routiniertes Lese-Rechtschreibtraining was in Deutschland zu 90 Prozent auch von den sogenannte Legasthenietherapeuten und der Nachhilfeanbieter mit altbewährten Methoden nichts bringen kann.

Denn der Leselernprozess ist viel spezieller als nur fließend Scheiben und Lesen zu können. Es geht auch nicht primär um die Grammatik. Nein, es geht darum um das ein legasthenen Mensch sich den Text erschließen kann, um ihn auch zu verstehen.

Versteht er die Wortbeutungen wird er auch eine Verbindung zum Text bekommen, um ihn auch auslegen und wiedergeben können. Dies ist sehr wichtig um auch selber praktisch Handeln zu lernen.

Lesen und Schreiben ist die wichtigste Grundlage für das Lernen überhaupt, denn es geht um aneignung von Wissen und deren Vermehrung. Diese Fähigkeiten sind in vielen Bereichen unserer Gesellschaft abhanden gekommen, das betrifft nicht nur die Förderung von Menschen mit verschiedenen Schwierigkeiten des erlernen des Lesen und Schreibens, sondern die Förderung in diesen Bereichen hat man die letzten Jahrzehte vernachlässigt. Gründe gibt es dafür viele. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Heute hat die Forschung schon viel verstanden wie diese Prozesse sich in unseren Gehirnen entwickeln, es sind sehr individuelle Prozesse, da eben wie Wolf so schön Schreibt: „Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befhlen hätten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veränderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirn, was uns wiederum zuvor unbekannte Denkweisen eröffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte*.“

Daher braucht das Lesende Gehirn einen individuellen Zugang zu den Kulturtechniken, da die Verarbeitung von Sprache, Hören, Sehen und Körperwahrung sowie Raumorientierung bei einen Legastheniker sehr unterschiedlich sind, sind diese Lernprozesse noch viel Komplexer als das man sie nur als eine „Störung“ oder „Schwäche“ abtun kann. Nein, man macht sich es damit zu einfach. Besser wäre es wenn wir die Legasthenie als eine andere kognitive Entwicklung der Menschheitsgeschichte verstehen würden, die uns Menschen einen anderen Zugang beim erlernen der Kulturtechniken hervorgebracht hat – Dass mit vielen Stärken und Fähigkeiten, die als Geschenk zu sehen sind**.

Quelle: *Das lesende Gehirn von Maryanne Wolf; Spektrum Akademischer Verlag 2009, und **Legasthenieexperte Lars-Michael Lehmann

Rezensionsexemblar: Das lesende Gehirn von Maryanne Wolf

2009/10/17

Buchcoverfoto: Lars-M. Lehmann

Buchcoverfoto: Lars-M. Lehmann

Nun habe ich ein spannendes Rezensionsexemplar von Maryanne Wolf bekommen. Über dieses sehr spannende Entwicklung des Lesens und deren neurobiologischen Zusammenhänge werde ich in den kommenden Woche ein Rezension schreiben.

Es ist ein Buch von einer recht bekannten Legasthenieforscherin und Neurohwissenschaftlerin des Center of Reading and Language Research an der Tufts University. Wolf ist da Professorin für kindliche Entwicklung und arbeitet auf dem Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkten Dyslexie (Legasthenie) und ist auf diesen Gebiet eine angesehene Expertin für die Zusammenhänge zwischen Lesen und Gehirn.

Diese Buch bringt für mich als betroffener Legasthenieexperte viel Schreibstoff.

In den kommende Tagen wird es erstmal eine Rezension über dieses „exklusive“ Sachbuch geben.

Es ist im Spektrum Akademischer Verlage erschienen.

Das lesende Gehirn

Wolf, Maryanne

2009, 349 Seiten, 29 Abbildungen, gebunden

ISBN: 978-3-8274-2122-7, € 26,95

Sind Sie vielleicht schon neugierig geworden? Dann klicken sie hier auf die Verlagesseite


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