Archiv für Februar 2009
2009/02/28

So würde das Buch umgangssprachlich etwa in Deutsch heißen, wenn es dieses in deutscher Sprache geben würde, leider gibt es dieses Buch nur in Englisch: Dyslexia – Surviving and succeding at college von Dr. Sylvia Moody.
Diese Buch ist ein gutes Praxisbuch für Legastheniker die gut Englisch können. Es geht um die Organisierung des Studiums, über das lesen und interpretieren sowie wiedergeben von akademischen Texten, über die Strukturierung der schriftlichen Arbeiten, Mitschreiben von Informationen an der UNI und Hochschule, Umgang mit Emotionen.
Das Buch von Sylvia Moody ist ein gutes Selbsthilfe-Handbuch für das Studium mit Legasthenie oder Dyspraxie
Moody ist freischaffende Autorin und Psychologin speziell auf dem Gebiet der Legasthenie in England. In Deutschland gibt es leider Bücher in dieser Art keine. Aber es wird sicherlich in der Zukunft welche geben. Dafür werde ich Sorgen! Da man in der angelsächschen Welt einen anderen Umgang mit der Legasthenie hat, kann man diese Buch nicht hundertprozentig auf unser System übertragen, außerdem ist das Buch von einer Psychologin geschrieben worden. Sicherlich können Studenten auch in Deutschland davon einiges für sich und Ihr Studium sich zu nutze machen.
Selber bin ich kein Freund von zuviel Psychologie im Bereich der Legasthenie, darum fehlen mir eher mehr methodisch und pädagogischen Ansätze. Aber sonst ist das Buch ganz pragmatisch, die Engländer haben dazugelernt. Denn sie waren in der Vergangenheit auch nicht viel besser in punkto Legasthenie als die Deutschen. Sie sind aber pragmatischer und um einiges weiter, als wir hier in Deutschland sind. Darum kann man sicherlich einiges dazulernen, auch als Legasthnieexperte.
Tags:Bildung, Dyslexia, Integration, Legasthenie, Legasthenie Dresden, Legasthenie Studium, Legasthenie-Coaching, Legasthenietraining, Legastheniker, Recht auf Bildung, succeding, Surviving
Veröffentlicht in Englisch, Eselsbrücken, Hilfen, Integration, Legasthenie, LRS, Pädagogik, Psychologie, Rechtschreibung, Studium, Technik, Training | Kommentar schreiben »
2009/02/17

Zur didacta in Hannover hat mich die Bildungsbotschafterverleihung sehr angesprochen. Besonders das Projekt mit der Engagierten Dominikanerin Jordana Schmidt „Echte KinderRechte“. Außerdem muss ich dazu sagen: „Es ist wirklich gut das auch die Kirche, in Sachen Kinderrechte und Menschenrechte über diese Aktion ein gesellschaftliches Zeichen setzt.“
Wenn man sich die Bibel genauer ansieht, ließt man es mehrfach in der Botschaft Jesu, das er die Kinder besonders liebte. Auch uns Menschen forderte er auf: „Glauben zu haben wie die Kinder.“ Ja, Kinder sind etwas schönes. Auch wenn ich persönlich noch keine habe. Aber die Zeit wird kommen selber auch Kinder zu haben. Klar, in der heutigen Zeit könnte man Angst bekommen, in unserer Welt Kinder zu haben. Das mögen die Skeptiker sagen. Martin Luther pflegte zu sagen, er würde dennoch einen Baum platzen, auch wenn Morgen die Welt untergehen würde.
So sehe ich es auch mit den Kindern, denn die Kinder haben ein recht auf Schutz und Leben. Von legasthenen Kindern hört man immer wieder dass, das schon früh Ihre KinderRechte minimalisiert und eingeschränkt werden. Nur weil sie von Natur aus anders lernen, weil sie anders denken und fühlen. Weil sie vielleicht nicht so schnell Lesen und Schreiben können, will man sie sehr oft aus dem „normalen“ Schulsystem ausgliedern. Selber erlebte ich dies vor 28 Jahren, heute hat sich nicht viel geändert. Darum gehören explizite Förderung bei einer Legasthenie, sofern sie diagnostiziert wird, und gehört auch zu den „Echten KinderRechten“.
Wir dürfen nicht mehr zusehen wie man die Potenziale von unseren Begabten Kindern, mal so einfach unter den Tisch fallen lässt: „Nur weil bestimmte Experten meinen das Lese- und Rechtschgestörte Schulkinder eine Sonderbeschulung bräuchten.“ All die Jahre hat sich wenig getan. Im Moment habe ich selber einen 10jährigen Klienten, aufgrund seiner Schwierigkeiten erlebte er schon Früh in der Schule Diskriminierung, da die Mediziner eine Auditive Wahrnehmungstöhrung festellten,kam er auf eine Gehörlosenschule, obwohl er keine organischen Erkrankungen am Gehör hat. Er ist ersichtlich Legastheniker! Und bekam bisher keine pädagogische Förderung! Sehen so „Echte KinderRechte“ aus? Blos gut das er Eltern hat die alles für Ihr Kind versuchen. Wäre es aber ein Kind aus einem sozial schwachen Elternhaus, wäre es fatal.
Bei vielen Legasthenen Schulkindern hört man sehr ähnliche Geschichten, die Eltern sind zumeist überfordert oder auch Arm (Harz IV). Die Legasthenie vererbt sich zumeist in den Familien. Auch die Armut in den Familien vermehrt sich von Generation zu Generation. Rund 25 Prozent Entwickeln später Suchterkrankungen, oder werden straffällig. Das sich auch dann die Entrechtung der Kinder ansich verschärft ist sicherlich ersichtlich. Darum brauchen eben auch besonders diese Klientels, denn da könnte man auch sicherlich längerfristig diese Spirale von Ausgrenzung durchbrechen, sowie auch die soziale Misslage. Man kann davon ausgehen das es viele legasthene Familien gibt, die aufgrund von Abgrenzung die sie selber erlebten, selber Ihre eigenen Kinder Vernachlässigen. Diese Verhaltensweisen kommen nicht von irgendwo. Nein. Man müsste sich eben einmal die Biografien genauer ansehen.
Wir als Gesellschaft sind gefragt, selber etwas zu ändern. Die Politik kann nur den Rahmen schaffen.
Tags:Bildung, Bildungspolitik, Bildungssystem, Echte KinderRechte, Geschellschaft, Grundeinkommen, Hilfe für Legastheniker, in eigener Sache, Integration, Legasthenie, Politik & Demokratie, Recht auf Bildung, Schutz für Kinder, soziale Gerechtigkeit
Veröffentlicht in in eigener Sache | Kommentar schreiben »
2009/02/14

Selber bin ich schon lange auf der Suche nach vernünftiger Lernsoftware für das Legasthenietraining, man ganz einfach methodisch und abwechslungsreich das Lernen mit dem Medium Computer Trainieren kann.
Lange habe ich gesucht, auch auf der didacta suchte ich eine weile bis ich den Stand des CES Verlag aus Heidelberg gefunden habe. Und siehe da, es gibt wirklich gute Lernstoftware die man schon sogar in der Vorschulunge bis Grund und Hauptschule einsetzten kann. Das schöne ist, das bei diesen Spiele alle Sinne angesprochen werden.
Unter anderen habe ich einmal CESAR Lesen 2 getestet, es besteht aus 12 unabhänigen Lernspielen in den die Bereiche synthetisches Lesen, automatische Wortkennung, konstruierendes Lese-Sinn-Verständnis und komplexes Lese-Sinn-Verständnis aufgeteilt sind. Zusätzlich gibt es einfache Arbeitsblätter mit denen auch gute Übungen gemacht werden können. Zusätzlich gibt es noch einen Editor indem man auch Regel und Wörter separat einfügen kann, die man gezielter üben kann.
Die CESAR Lernspiele unterstützen Kinder und Jugendliche in Ihren ganzheitlichen Lernprozessen, die benötigten Teilleistungen werden in dieser Weiße sinnvoll Trainiert, besonder für das Erlernen der Kulturtechniken. Diese Spiele sind sehr gut für den Einsatz im Legasthenietraining geeignet, diese Spiele sind sogar lehrplanorientiert und können sinnvoll in der Schule oder für Zuhause ergänzt.
Ich werde diese CESAR Lernsoftware bei meinen Trainingsklienten zum Einsatz bringen, und sie auch genauer Testen. Es ist bisher die beste Lernsoftware, die vom methodischen Ansatz wirklich gut gestaltet ist. Diese kann man allgemein auch beim Erwachsenen Legastheniker zum Einsatz bringen, also nicht nur Kinder profitieren von dieser sinnvollen CESAR Lernstoftwarereihe
http://www.ces-verlag.de
Tags:CES Verlag, CESAR Didacta, CESAR Lernsoftware, Hilfe für Legastheniker, in eigener Sache, Legasthenietraining, Lernsoftware für Schule, Lernspiele Deutsch, Lernspiele Mathe, Lerntraining, LRS Dresden, multimediale Lernspiele, Training Teilleistungen
Veröffentlicht in in eigener Sache | Kommentar schreiben »
2009/02/12

Der Bekannte Ex-Boxweltmeister wurde gestern neben Jörg Pilawa zum didacta-Bildungsbotschafter gekürt. Maske setzt sich schon seit 1999 mit seiner Henry Maske Stiftung: A Place for Kids für unterschiedliche soziale Projekte.
Diese Projekte sind verschiedene Initiativen und Vereine die sich um verschieden benachteiligte Jugendliche einsetzten. Es sind natürlich kreative, sportliche und Bildungsprojekte dabei die einen nachhaltigen und präventiven Hilfsansatz für die Jugendlichen und der Gesellschaft bringen.
Maske tut seine Arbeit ersichtlich aus eigener Erfahrung und Überzeugung, denn selber hat er in seiner eigenen Familie als jugendlicher Gewalt erlebt, darum ist Ihm die Gewaltprävention bei Kinder und Jugendlichen eine wichtige Angelegenheit. Aus seinen eigenen Erfahrungen heraus profitiert er natürlich, wie man mit einen Hobby oder einen sinnstiftenden Freizeitangebot und Bildungschancen trotzt sozialer Schwierigkeiten sein Leben stabilisieren und Griff bekommen kann. Das verkörpert die Arbeit seiner Stiftung und bringt somit einen guten Impuls für unsere Gesellschaft.

Aber Maske unterstützt auch das „Echte KinderRechte“-Projekt, künftig auch ganz praktisch. Seine Meinung zum Thema Kinderrechte definiert er so: „Kinder sind unsere größtes Geschenk und eine Bereicherung für uns alle. Ihr Glück allein ist Maßstab, an den wir uns Erwachsenen uns messen müssen. Wer Kinderherzen zerbricht, der zerstört Leben.“
Alle Bildrechte by Lars Michael Lehmann 2009
Tags:„Echte KinderRechte, Bildung, Bildungspolitik, Bildungssystem, Boxweltmeister Henry Maske, Chancengleichheit, didacta-Bildungsbotschafter, frühkindliche Förderung, Geschellschaft, Gesellschaft, Gewaltprävention, Henry Maske Stiftung, Integration, Legasthenie, Legastheniker, Recht auf Bildung, Schule, soziale Gerechtigkeit, Soziales
Veröffentlicht in in eigener Sache | Kommentar schreiben »
2009/02/12

Auf der gestrigen Verleihung des Didacta-Verbandes wurde der TV-Star Jörg Pilawa und Schirmherr des „Echte KinderRechte“-Projektes, das am 03.Juli 2008 von der UNESCO Kommission zum UN-Dekade Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet zum dedacta-Bildungsbotschafter gekürt.
Die Initiatoren des „Echte KinderRechte“-Projektes sind die Schwester Jordana Schmidt OP, Dominikanerin von Bethanien und Erziehungsleiterin im Bethanien Kinderdorf in Schwalmtal Waldniel und der Kinderliedermacher Reinhard Horn mit seinem „KONTAKT-Musikverlag“ aus Lippstadt. Das evangelische Spendenhilfswerk „Brot für die Welt“ unterstützt das UN-Dedade-Projekt stellvertretend für alle Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika, deren Stimmen noch weniger als in Deutschland und Europa gehört werden.

Der KONTAKTE-Musikverlage brachte in Rahmen der Initiative ein Buch und eine CD auf unter gleichen Namen auf dem Markt. Über 50 Kinder wurden aus allen drei deutschen Betanien Kinderdörfern zu einer „Traumwerkstatt“ eingeladen. Kinder sollten folgende Fragen beantworten: „Wenn du Bundeskanzlerin wärst“ oder „Wie sieht deine Traumwelt aus“ oder „Was ist eine gute, was eine schlechte Welt“ dazu gab es Interviews, Puppenspiele, es wurde auch gemalt und Texte geschrieben. Die man in Buch- und CD-Form kindgerecht pädagogisch Umgesetzt und produziert hat. Damit will damit ein Zeichen setzten, und einen neuen gesellschaftlichen Diskurs in Sachen „Echter KinderRechte“ anregen.
Unsere Gesellschaft braucht einen wirklichen neuen sozialen Wandel, es vergeht kaum eine Woche, wo über kein vergehen in den Medien berichtet werden wo man auch in Deutschland die „Rechte von Kindern, nicht achtet.“ Darum ist diese Initiative nicht nur eine gute und KindgeRechte Initiative, sie ruft auch zum Dialog zu uns Erwachsenen auf, das auch unsere Kinder das wichtigste und wertvollste Geschenk sind, was es zu Schützen und zu Stärken gilt. Unser Land muss da von viel Lernen was die „Echten KinderRechte“ betrifft. Diese Kinderrechte auf Leben und Schutz beginnen schon sehr früh im Schwangerschaftsstadium, Babyalter, Vorschulalter und Schulalter bis zum Teeniealter. Diese Initiative kann einen sehr wichtigen und nötige Botschaft ins Land tragen, um unsere Gesellschaft wieder den Blick zu schärfen. Denn es gibt sicherlich mehr als nur Wirtschaftlichkeit und Renditedenken, nein es gibt sicherlich noch wichtigeres, wie ein soziales Miteinander was bei der Familie und kindgerechten Erziehung beginnt, wie ganzheitlichen und individuellen frühkindlichen Bildung beginnt.

Jörg Pilawa mit Ehefrau Irina ist der Schirmherr des Projektes. Des Weiteren bekommt das Bedanien-Projekt weitere unterstützter die sich für dieses Projekt aussprechen wie: Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Familienministerin Ursula von der Leyen, Die Schauspieler Dietmar Bär & Klaus Behrendt, sowie das Top-Modell Heidi Klum, der Ex-Boxweltmeister Henry Maske, der und Star Koch Horst Lichter und einige mehr.
Alle Bildrechte by Lars Michael Lehmann 2009
Tags:Bethanien Kinderdörfer, Bildung, Bildungspolitik, Bildungssystem, Boxweltmeister Henry Maske, Buch echte Kinderechte, Chancengleichheit, didacta 2009, Didacta Verband, didacta-Bildungsbotschafter, Dominikanerin Jordana, Echte KinderRechte, frühkindliche Förderung, Geschellschaft, Hilfe für Legastheniker, Integration, Jörg Pilawa, Kinderliedermacher Reinhard Horn, KONTAKT-Musikverlag, Legasthenie, Recht auf Bildung, Schule, Schwester Jordana Schmidt, soziale Gerechtigkeit, Soziales, UN-Dekade Projekt
Veröffentlicht in in eigener Sache | Kommentar schreiben »
2009/02/11

Seit 2007 werden auf der Bildungsmesse didacta immer für ein Jahr Prominente engagierte aus Wirtschaft und Öffentlichkeit ausgezeichnet.
In diesem Jahr war es der bekannte Ex-Boxeweltmeister und Unternehmer Henry Maske mit seiner Stiftung „Henry Maske Place for Kids Stiftung“, sowie der TV-Moderator und Produzent,Talkmaster sowie Author Jörg Pilawa für seine Schirmherschaft „Echte KinderRechte“ des Betannien Kinderdorfes.
Die einzelnen Initiativen werden ich die kommenden Tage hier ausführlicher Vorstellen. Diese didacta-Aktion einen Bildungsbotschafter zu küren ist wirklich eine sinnvolles Zeichen für die Bildungswirtschaft und könnte auch in diesem Jahr 2009, wo sowie Bildung auf der Agenda steht, wirklich gut Akzente setzten. Denn unsere Gesellschaft braucht vielmehr Platz für „Echte KinderRechte“ um das auch Bildung in Deutschland gelingen kann, egal aus welcher sozialen Schicht das jewelige Kind kommt.
© Bildrechte Lars Michael Lehmann 2009
Tags:Betannien Kinderdorf, Bildung, Bildungsbotschafter 2009, Bildungspolitik, Bildungssystem, Chancengleichheit, didacta, didacta 2009, Echte KinderRechte, frühkindliche Förderung, Geschellschaft, Gesellschaft, Henry Maske, Henry Maske Place for Kids Stiftung, Integration, Jörg Pilawa, Kinderrechte, Kinderschutz, Legasthenie, Legastheniker, LRS, Recht auf Bildung, Schule, soziale Gerechtigkeit, Soziales
Veröffentlicht in in eigener Sache | Kommentar schreiben »