Archiv für Januar 2009

Buchempfehlung: Ganz normal hochbegabt. Leben als hochbegabter Erwachsener

2009/01/08

Ganz normal hochbegabt. Leben als hochbegabter Erwachsener, (Klett-Cotta Leben!), Klett-Cotta, hier: 3. Aufl. Stuttgart 2008.
51hqhxthqol_sl500_aa240_Das zweite Buch von Frau Brackmann würde aus einem anderen Ansatz her, in der Anschaulichkeit veröffenticht, und jedoch um einiges tiefer an das andere Werk von dem ich gestern schrieb. Diese Buch passiert auf „Augenzeugenberichten“ von Erwachsenen die sich selber als Hochbegabte erfahren. Es werden die Lebensbereiche aufgezeigt, auch die unverwechselbaren Blicke auf Ihre andere bunte Gefühlswelt, auch die Verwirrung die sie nicht selten erleben und empfinden, sowie zugleich ihre schöpferische Kraft.
Dieses Buch zeigt in einen großen theoretischen Anteil, und eben sehr Lebensnahen Berichten wie ein Leben als hochbegabter Erwachsener Nur 3 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören zur dieser Gruppen von Menschen. Die „Diagnose Hochbegabung“ kommt meisten erst im Erwachsenenalter. Dieses Buch schildert, das bewegte Leben hochbegabter Menschen. Außerdem macht es auch Mut, das Leben als hochbegabter schöpferisch zu leben.

Buchempfehlung: Jenseits der Norm – Hochbegabt und hoch sensibel?

2009/01/07

Immer wieder habe ich hier das Thema Hochbegabung und Leasthenie behandelt.  Nun habe ich 2. Bücher zum Thema aufgestöbert. Diese werden nun Vorgestellt.

Andrea Brackmann: Jenseits der Norm – hochbegabt und hoch sensibel? Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen, (Leben lernen 180), Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2005.
41sekxjm5pl_sl500_aa240_1Ja, wie denken und fühlen Menschen mit Hochbegabung? Genau, was unterscheidet sie von der normalen Norm. Laien neigen oft dazu, zu sagen: Warum sollte man sich mit der Thematik Hochbegabter Menschen auseinandersetzen? Denn man Glaubt zu Wissen, das es Hochbegabte sowieso leichter und besser haben. – Dies ist aber ein Trugschluss!
Im Buch von Andrea Brackmann, beginnt sich eben dieser Trugschluss den viele Menschen aufsitzen, schnell zu bröckeln. Klar, es gibt immer wieder entdeckte und bestens geförderte Hochbegabte. Diese konnten sich optimal entsprechend Ihrer Talente entfalten um ein entsprechend erfülltes Leben zu leben. Sie sind nicht die größere Gruppe, aller hochbegabter Menschen, viele wurden in unserer Gesellschaft nicht entdeckt, sie wurden eben Zeit Ihres Lebens nicht gefördert, mit dem plagenden Gefühl des Anders-Seins, sowie einer latenten Ahnung, das sie eben nicht zu Masse der Normalbegabten begabten gehören.
Frau Brackmann ist eine Spezialistin auf dem Feld der Entdeckung, erwachsener Hochbegabten, durch Ihre Jahrelange Arbeit auf diesem Gebiet entstand diese Standardwerk. Besonders für den Laien vermittelt sie, einen sehr plastischen Blick in die Welt des anders seins, sie spricht aber auch andere Fachexperten an die mit dieser Thematik in der alltäglichen Arbeit zu tun haben. Außerdem stellt sie klar: „Das unsere Gesellschaft einen anderen Blick braucht, besonders wenn es um die sogenannten Störungen geht.“ Da leistet Frau Brackmann einen guten Beitrag, für ein besseres Verständnis.

Auch für uns Legasthene, besonders für Experten, betroffene Familien ist diese Buch wirklich empfehlenswert. Nicht wenige legasthene gehören zu den Klientels der Hochbegabten. Diese Buch zeigt viele Zusammenhänge auf, die man wissen sollte.

Das nächste Buch zum Thema kommt Morgen!

Tom Cruise lernte als Erwachsener, lesen und schreiben

2009/01/06

tom_-cruise

Cruise kam immer wieder ins Kreuzfeuer der Medienöffentlichkeit, da er ein maßgeblicher  Unterstützer der Lehren von L. Ron Hubbard ist. Er wollte eigentlich nicht mehr in der Öffentlichkeit reden, nun brach er sein Schweigen: Cruise lernte mithilfe der Methoden der Scientology-Kirche erst im Erwachsenenalter die Kulturtechniken. Er macht also seine Kirche dafür verantwortlich, dass er heute keine Analphabet mehr sei. Denn, als Kind war der Schauspieler von einer schweren Legasthenie betroffen. Er war förmlich kaum in der Lage mit Buchstaben umzugehen.

Wie der Onlinedienst „DigitalSpy.co.uk“ berichtete, sagte Cruise: „ich habe mir lange Zeit die Frage gestellt, ob ich nun normal bin oder doch ein Idiot. Oft habe ich versucht mich zu konzentrieren, aber es kam nur Angst und Frustration dabei heraus. 1980 habe ich meinen Highschool Abschluss gemacht und war dennoch quasi wie ein Analphabet. Niemand konnte mir helfen. Später habe ich als Erwachsener, mithilfe der Methoden des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard, lesen gelernt.“

Ja, nun kann man eben endlich Crusies, Engagement für die Scientology-Kirche einordnen. Es sicherlich verständlich, wenn man als Betroffener Hilfe bekommt, dass man Dankbar ist. Trotzdem bleibt bei der Geschichte ein bitterer Nachgeschmack.


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 770 other followers